Mit Hormonyoga ins Babyglück!?

Der Zyklus der Frau ist besonders für Paare interessant, die gerne gemeinsam ein Kind bekommen würden. Leider klappt es nicht bei allen Paaren so schnell mit der Erfüllung dieses Wunsches. In einigen Fällen sind die Hormone schuld daran. Das sogenannte Hormonyoga soll da Abhilfe schaffen können.

Weshalb es trotz vieler Bemühungen bei manchen Paaren einfach nicht zu einer Schwangerschaft kommen will, kann viele Ursachen haben. So ist es beispielsweise möglich, dass medizinische Gründe, wie beispielsweise eine zu geringe Anzahl an Spermien, daran schuld sind. Aber auch psychische Ursachen, wie zum Beispiel zu viel Stress, können einer Schwangerschaft im Wege stehen. Aber auch Hormone können der Grund einer ungewollten Kinderlosigkeit sein. Hormonyoga kann dann eingesetzt werden, wenn Störungen bei dem Zyklus der Frau auftauchen und hormonelle Störungen oder psychische Ursachen eine Schwangerschaft verhindern. Hormonyoga hilft nämlich dabei, die Hormone und somit den Zyklus der Frau wieder in ein Gleichgewicht zu bringen und den Körper auf eine eventuelle Schwangerschaft einzustellen. Nicht angewendet werden sollte Hormonyoga von all jenen Frauen, bei denen mehr Hormone mehr schaden als nutzen würden.

Was Hormonyoga ist

Hormonyoga wurde von der Psychologin Dinah Rodrigues vor allem dazu entwickelt, Frauen bei ihrem Übergang in die Wechseljahre zu helfen. Dann wurde das Hormonyoga zunehmend auch bei Patienten mit einem Kinderwunsch angewendet. Hormonyoga zeichnet sich durch verschiedene Körperübungen und Figuren aus und vereint mehrere Yogarichtungen miteinander. Durch das Ausführen der Übungen soll eine Stärkung des Beckenbodens erfolgen, was wiederum dazu führen soll, dass Hormone aktiviert werden.

Wie hilfreich ist Hormonyoga?

Bisher wurde noch keine klinische Studie zu der Wirksamkeit von Hormonyoga durchgeführt. Dinah Rodrigues hat 1993 jedoch eine eigene Studie durchgeführt und berichtet davon, dass 80% der Frauen, die aus hormonellen Gründen bis dahin noch keine Kinder bekommen konnten und an ihren Kursen teilgenommen hatten, anschließend schwanger geworden sind. Die Frage, ob Hormonyoga gegen Unfruchtbarkeit helfen kann, dürfte wohl vor allem von Yoga-Lehrerinnen positiv beantwortet werden dürfen, während Schulmediziner eher auf die fehlende Nachweisbarkeit von Erfolgen hinweisen werden. Da man beim Hormonyoga sehr gut abschalten und so Stress abbauen kann, dürfte es die Familienplanung zumindest dahingehend positiv beeinflussen, dass Stress, der für eine mögliche Schwangerschaft ja sehr schädlich sein kann, reduziert werden kann.

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