Faktoren, die sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken

Wer schon lange vergeblich versucht, schwanger zu werden, sollte einmal über seine alltäglichen Gewohnheiten nachdenken, um herauszufinden ob diese mögliche Ursachen für die Unfruchtbarkeit sind. Denn es gibt einige Faktoren, die den Hormonhaushalt und somit die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen können. Im folgenden sollen einige davon näher betrachtet werden.

Stress

Regelmässiger Stress sollte bei einem Kinderwunsch unbedingt vermieden werden, denn er kann zu Störungen des Hormonhaushaltes führen, die den Menstruationszyklus durcheinander bringen können. So kann es beispielsweise zu einer vermehrten Ausschüttung des Hormons Prolaktin kommen, welches den Eisprung verhindert. Es ist also zum schwanger werden wichtig, alle Stressfaktoren, sei es beruflich oder privat möglichst zu minimieren.

Nikotin-, Alkohol-, Drogen und Koffeingenuss

Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola oder schwarzer Tee sollten bei einem bestehenden Kinderwunsch nur in geringen Mengen oder gar nicht genossen werden, da sich das Koffein negativ auf die Hormonproduktion in den Eierstöcken auswirken kann. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Frauen, die viel Kaffee zu sich nahmen, weniger häufig schwanger wurden als die Kontrollgruppen. In Maßen ist er jedoch erlaubt.
Rauchen kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen die Fruchtbarkeit einschränken, da es die Durchblutung einschränken kann, was auch Auswirkungen auf die Geschlechtsorgane hat. Auch durch Alkohol- und Drogengenuss wird die Fruchtbarkeit negativ beeinflusst. Auch hier gilt vor allem, dass man es nicht übertreiben darf. Am besten ist es jedoch, ganz damit aufzuhören. Spätestens wenn die Schwangerschaft dann eingesetzt hat, sind alle genannten Genussmittel sowieso tabu!

Überanstrengung und Sport

Auch starke körperliche Belastungen, schwere körperliche Arbeiten oder zu viel Sport können den Hormonhaushalt des Körpers durcheinander bringen und eine Schwangerschaft verhindern. Sie sollten daher lieber vermieden werden. Gegen Sport und Bewegung in gesundem Maß ist jedoch nichts einzuwenden, im Gegenteil: Sie können sich auch positiv bei einem Kinderwunsch auswirken.

Ungesunde Ernährung

Wer sich überwiegend fettreich und ungesund ernährt, schränkt seine Chancen auf eine Schwangerschaft ebenfalls ein, denn es besteht mit großer Wahrscheinlichkeit ein Mangel an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem können Über- und Untergewicht die Empfängnisbereitschaft negativ beeinflussen.

Kommentare zur Zeit nicht möglich.